Warum Pflanzenhaarfarben?

Pflanzenhaarfarben bieten dem Träger weitaus mehr Vorteile als eine konventionelle, chemische Haarfarbe.

PFLANZENHAARFARBE

 

  • angenehmer Duft
  • 100% natürliche Inhaltsstoffe
  • adstringierend im sauren pH-Wert
  • kein Quellmittel, nur Wasser und Gerbsäure
  • angenehm temperierter Farbbrei
  • Haut und Haar wird gepflegt
  • Haarstruktur wird langfristig gesünder, glänzender, widerstandsfähiger
  • natürliche Changierung, besonders bei weissem Haar
  • weiche Ansätze bei "grauem" Nachwuchs

CHEM. HAARFARBE

 

  • stechender Geruch
  • viele, synthetische Inhaltsstoffe
  • aufquellend im  alkalischen pH- Wert
  • Alkohol oder Ammoniak als Quellmittel
  • kalter Farbbrei bei Ansatzfärbungen
  • Haut und Haar wird angegriffen
  • Haarstruktur wird irreversibel (nicht wiederverstellbar) geschädigt
  • plakative, unnatürliche Farbdeckung - wie aufgesetzt
  • harter Ansatz bei "grauem" Haar



"Färbe"- Fakten

Dr. Georg Gerald Prior, Chemiker und Farbexperte: Im Grunde wird die Chemie der Farbherstellung vom Chemiewerk auf den Kopf verlagert." Liest man dieses kann man sich schnell vorstellen, das konventionelle, oxidative Haarfarben dem Körper des Trägers einiges abverlangen kann.

 

Die dauerhaft chemischen Farben bestehen aus zwei Komponenten. Der Farbtubeninhalt enthält Farbstoffbausteine und Farbkuppler, die Entwicklerlotion andererseits Oxidationsmittel wie Wasserstoffperoxid. Die Mischung dieser beiden Komponenten dringen nach dem Auftragen in Haar und Kopfhaut ein und durchlaufen eine Vielzahl chemischer Reaktionen. Die umstritten und schädlichen, meist nicht deklarierten Inhaltsstoffe können am sensiblen Organismus des Menschen verschiedenste Reaktionen auslösen.

 

In den meisten Fällen wird 2,5 Toluylendiamin eingesetzt. Dieser Stoff ist eng verwand mit dem verbotenen, krebserregenden 2,4 Toluylendiamin. Es ist nachgewiesen, dass dieser Stoff das Erbgut verändert. 

Alle Farbstoffbausteine der Färbemittel enthalten die gefährlichen aromatischen Amine. Alle Stoffe dieser  Gruppe stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.

 

Viele Haarfarben enthalten ferner sogenannte PEG - Derivate. Die als Emulgatoren eingesetzten Stoffe machend die Haut durchlässiger für Schadstoffe. Darüber hinaus ist in vielen Haarfärbemitteln das giftige Resorzinharz zur Haftvermittlung enthalten. Es dringt in die Haut ein, löst Allergien aus und kann möglicherweise auch zu Leber- und Nierenschäden führen. Weitere problematische Inhaltsstoffe sind  halogenorganische Verbindungen und Formaldehyd-Abspalter sowie bedenklichen UV - Filter und Quecksilberverbindungen. Strähnentechniken sind der Globalfärbung vorzuziehen, da die Färbemittel dadurch nicht den dauerhaften Kontakt zur Haut haben. Die Behandlung bleibt an der Haarstruktur aggressiv.